Validierung und Fehlerbehandlung
Die AEP.B2B unterstützt die technische und fachliche Prüfung von Nachrichten sowie die strukturierte Behandlung von Fehlern und Klärfällen. Fehlerhafte oder unvollständige Nachrichten können erkannt, dokumentiert und für die gezielte Nachbearbeitung bereitgestellt werden.
Validierung
Nachrichten können vor, während oder nach der Verarbeitung anhand definierter Prüfregeln validiert werden:
- Technische Prüfungen – z. B. Strukturprüfungen anhand von Schemadefinitionen, Duplikatserkennung, Absender- und Empfängerprüfung
- Fachliche Validierungen – Prüfungen gemäß den Vorgaben der deutschen Marktkommunikation (CONTRL, APERAK nach BDEW)
Fehlerprävention
Ausgehende Nachrichten werden der CONTRL- und APERAK-Prüfung unterzogen. Wird ein Fehler festgestellt, so werden die Nachrichten nicht versendet und in einem Arbeitsvorrat zur Anzeige gebracht.
Clearing (Statusänderungen)
Bei der Verarbeitung von zu klärenden Nachrichten, wird ein Clearingstatus gesetzt. Dieser bietet
-
Clearinghistorie mit Statuswechsel
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Diverse Restartmöglichkeiten (je nach Status wird die Nachricht anders weiter verarbeitet)
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Manuell neg. CONTRL versenden
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Manuell pos. CONTRL versenden
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Clearing Status zur Markierung von offenen Aufgaben und Klärfällen
Arbeitsvorräte
Die Arbeitsvorräte der AEP.B2B bieten eine Übersicht über diverse Fälle, die fürs Clearing oder den Fachbereich relevant sind. Sie bieten eine erweiterte Suchmaske, welche schon auf gewisse Spezialfälle, je nach Arbeitsvorrat, eingeschränkt sind. Jeder Arbeitsvorrat stellt damit eine vorkonfigurierte Filterung aus dem Nachrichtenmonitor (s. Kap. 1.5) dar. Die Einschränkung fokussiert damit bestimmte Suchvarianten, wie z.B. alle eingegangen negativen CONTRLs oder auch alle eingegangenen APERAKS). Die Definition der Arbeitsvorräte ist dabei nicht ausschließlich auf die bekannten Filterungen im Nachrichtenmonitor begrenzt, sondern kann auch durch Volltextsuchen oder SQL-Queries in der Datenbank ergänzt werden.
Jede definerte Suchvariante wird dabei als Rollenattribut definiert und kann so verschiedenen Rollen und damit auch verschiedenen Benutzern zugewiesen werden.
Empfohlene Namenskonvention für die Benennung der Arbeitsvorräte:
Inbox_<Id des Arbeitsvorrat-Providers>_<Name für den Arbeitsvorrat>
Bsp. Arbeitsvorrat: Inbox_MSGMON_UTILMD_inbound
InboxViewDefinition={type=MSGMON,id=MSGMON_inbound,title=UTILMD Inbound,params=[vdewType:'UTILMD';channel:'INBOUND']}
Parameter |
Wert |
Beschreibung |
type |
MSGMON |
Fester Wert für Arbeitsvorräte zum Nachrichten-Monitor |
id |
MSGMON_inbound |
Eindeutige ID für der Arbeitsvorrat (Prefix "MSGMON_" zur Abgrenzung von anderen Monitortypen) |
title |
UTILMD Inbound |
Beliebiger Text, wird in der Dropdown-Liste und als Tab-Titel angezeigt |
params |
[vdewType:'UTILMD';channel:'INBOUND'] |
Liste der Parameter, mit denen die Abfrage im Nachrichten-Monitor ausgeführt werden soll. Mehrere Parameter werden durch Semikolon getrennt. |
refreshOnStartup |
0,1,2 |
= 0 (default) es wird nie automatisch gesucht |
Zulässige Parameter für Arbeitsvorräte des Nachrichten-Monitor:
- refNr
- vdewType
- state
- ack
- partner
- sysNr
- altId
- channel
- dir (Zulässige Werte: “inbound”, “outbound”)
- searchTerm
- sqlWherePart (Der String wird AND / OR verknüpft direkt an den WHERE Teil der SQL Abfrage angehängt.)