Allgemeiner Überblick über den Ablauf und die Funktionalität der Statussynchronisation

Allgemeine Beschreibung

Die Statussynchronisation synchronisiert Status von SAP IS-U nach B2B, sowie von B2B nach SAP IS-U. Es gibt auch Implementierungen für andere Backend-Systeme wie EASYPLUS.

Zu der Statussynchronisation werden von NLI ein Installationshandbuch, sowie ein Betriebsführungshandbuch bereit gestellt. Diese Dokumente, sowie die aktuellen Transporte können auf Next-Level-Help abgerufen werden.

Übertragung IS-U an B2B

Status SAP IS-U

Bei Nachrichten, die über die B2B als IDOC ins IS-U weitergeleitet werden, weiß die B2B zunächst nicht, ob das IDOC im IS-U erfolgreich verarbeitet worden ist. Dieser IDOC-Status aus dem IS-U (BS=SSU, SWA oder SER, entspricht successful, waiting, error) wird in die B2B synchronisiert und als Bestätigungsstatus an der zugehörigen Nachricht gesetzt. Im Nachrichtenmonitor der B2B werden diese IDOC-Status als kleine blaue Quadrate angezeigt.

Die IDOC-Status werden mit B2B-MessageId und der Information, aus welchem Backend-System die Rückmeldung kommt, in der DB-Tabelle B3P_DATA_SYNCDELTA abgelegt.

Idocnummer

Zusätzlich zum IDOC-Status wird die IDOC-Nummer von einem IDOC, welches von der B2B ans IS-U (also eingehenden Nachrichten) übertragen wurde, an die B2B zurück synchronisiert. Die IDOC-Nummer wird erst beim Empfang im SAP-System erzeugt.

Bei Nachrichten, welche vom SAP an die B2B übertragen wurden, wird die IDOC-Nummer direkt im IDOC mit übertragen.

Rückübertragung B2B an IS-U

Status B2B

Aus der B2B kann der CONTRL- und APERAK-Status von aus dem IS-U ausgehenden Nachrichten an das IS-U zurück synchronisiert werden. Es wird also der Bestätigungsstatus der B2B in einen IDOC-Status übertragen, welcher dann am IDOC gesetzt wird.

Bei Statusänderungen in der B2B seit der letzten Synchronisation werden in der DB-Tabelle B3P_DATA_SYNCDELTA_UPDATE Einträge mit der MessageId, dem zu synchronisierenden System und dem Status TO_UPDATE angelegt.

Hinweise zum Workflow

Customizing B2B

In der B2B wird in der JCO-Extensions die Verbindung zum SAP-System konfiguriert. Diese Konfiguration wird auch für andere Verbindungen zum SAP (z.B. Marktpartnersynchronisation) bereits benötigt.

Zusätzlich ist ein Service (RFCService) für die Kommunikation mit dem SAP-System zuständig. Der Knoten, welchem dieser Service zugewiesen wird, registriert sich beim Start des Tomcats mit der am Service hinterlegten Verbindungskonfiguration als Server am SAP-System. Das heißt, dieser Knoten fungiert als Server, welcher vom IS-U angesprochen werden kann und auf Anfragen wartet.

Konfiguration im SAP IS-U

Im IS-U muss eine RFC-Verbindung das Registrieren des Tomcats ermöglichen. Hier kann auch ein Verbindungstest durchgeführt werden, nachdem sich die B2B als Server registriert hat. Details dazu sind in der Installationsdokumentation zu finden.

Zusätzlich müssen im SAP Job-Konfigurationen angelegt werden, welche die Auführung der tatsächlichen Synchronisation steuern und triggern. Die Verschiedenen empfohlenen Job-Konfigurationen sind den Handbüchern zu entnehmen. Mindestens ist im Standard ein Job zu konfigurieren, welcher die Statussynchronisation viertelstündlich anstößt.

Diese viertelstündlichen Ausführungen können in der B2B durch Einträge des jeweiligen Job-Laufes im Nachrichtenmonitor (z.B. mit System StatusRequestHandlerImpl30_3) nachvollzogen werden.
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